MITTWOCH | DONNERSTAG | FREITAG
09:00
Öffnung der Registrierung und Konferenzbüro
Ort: Foyer der Universität Konstanz
09:30-10:30
Gründungsversammlung open-access.network e.V.
Ort: A701 und online als Livestream
Mit der Gründungsversammlung des Vereins "open-access.network e.V." setzen wir gemeinsam den Startschuss für die nachhaltige Sicherung von open-access.network.
Zusammenfassung
Seit 2007 unterstützt die Kompetenz- und Vernetzungsplattform open-access.network (vormals oa.net) die Open-Access-Transformation in Deutschland. Um nach dem Auslaufen der BMFTR-Förderung Ende 2025 Basisbetrieb und -struktur abzusichern, wird aus dem Projekt open-access.network der Verein open-access.network e.V.
Alle Interessierten sind herzlich zur Gründungsversammlung eingeladen.
Die Versammlung ist öffentlich. Sie findet am Rande der Open-Access-Tage statt, kann aber auch ohne Teilnahme an der Konferenz besucht werden. Außerdem wird die Gründungsversammlung online gestreamt. Zugangslink zum Stream (via Zoom)
10:30-11:30
Führung durch die Bibliothek der Universität Konstanz
Ort: Bibliothek der Universität Konstanz
Erleben Sie die Bibliothek der Universität Konstanz. Treffpunkt vor dem Haupteingang. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Führung durch die Bibliothek der HTWG Konstanz
Ort: Bibliothek der HTWG Konstanz, Alfred-Wachtel-Str. 8 - Gebäude K
Erleben Sie die Bibliothek der HTWG Konstanz. Treffpunkt vor dem Haupteingang. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Führung durch die Bibliothek der PHTG Kreuzlingen
Ort: Bibliothek der PHTG Kreuzlingen, Unterer Schulweg 1, Schweiz
Erleben Sie die Bibliothek der PHTG Kreuzlingen. Treffpunkt vor dem Haupteingang. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Führung FabLab der Universität Konstanz
Ort: FabLab der Universität Konstanz
Erleben Sie das FabLab der Universität Konstanz. Treffpunkt an der Konferenzregistrierung. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Führung Kunst am Bau auf dem Campus der Universität Konstanz
Ort: Foyer der Universität Konstanz
Erleben Sie den Campus der Universität Konstanz aus kunstwissenschaftlicher Perspektive. Treffpunkt an der Konferenzregistrierung. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
Speed-Dating
Ort: Innenhof der Universität Konstanz
Moderation: Ursula Arning, Silke Bellanger
Beim Speed-Dating bekommen Sie die Gelegenheit, jeweils fünf Minuten mit einer Person zu sprechen, bevor die Gesprächspartner*Innen reihum wechseln, sodass man mit mehreren Personen Einzelgespräche führen kann. Kommen Sie vorbei und knüpfen Kontakte in der Open-Access-Community.
"The Publish or Perish Game"
Ort: Medialab in der Bibliothek
Welcome to the chaotic life of academic publishing! This fun-filled card game is in English, but as a group we can talk in English and/or German.
Für die Teilnahme am Spiel ist eine Anmeldung erforderlich!
OA-poly (11:00-11:15)
Ort: Mediothek in der Bibliothek
Das Spiel OA-poly bietet einen interaktiven, spielerischen Zugang zu Open Access und den aktuellen, vielfältigen Wegen des Publizierens für ein nicht-wissenschaftliches Publikum. Als Forschende bewegen sich die Spieler:innen in der Welt des Open-Access-Publizierens und lernen dabei die Services der KIT-Bibliothek kennen.
Dauer: ca. 15 Minuten
Maximale Anzahl der Spieler:innen: 5 Personen (Für die Teilnahme am Spiel ist eine Anmeldung erforderlich!)
ACHTUNG: Das Spiel findet von 11:00-11:15 Uhr statt!
11:30-12:30
Mittagspause
Ort: Foyer der Universität Konstanz
12:30-14:00
Eröffnung und Keynote 1: Globale Ungleichheit in der Forschung und im Wissenschaftssystem
Ort: Audimax und online als Livestream
Vortragende: Gabriele Spilker (Universität Konstanz)
Moderation: Anja Oberländer
Begrüßung durch:
- Dr. Anja Oberländer, Stellvertretende Direktorin Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz; Vorsitzende Programmkomitee der Open-Access-Tage
- Prof. Dr. Christine Peter, Prorektorin für Nachhaltigkeit, Information und Kommunikation der Universität Konstanz
- Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg
Zusammenfassung und Kurzbio
Ungleichheiten bestehen nicht nur zwischen und innerhalb von Gesellschaften, sie prägen auch die Wissensproduktion über sie. Der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und Publikationsmöglichkeiten ist weltweit hochgradig ungleich verteilt – sowohl institutionell als auch regional. Open Access wird oft als Mittel zur Demokratisierung von Wissen angeführt, doch wer kann tatsächlich davon profitieren, und wer bleibt ausgeschlossen? Der Vortrag beschäftigt sich zuerst mit der Frage, was Globale Ungleichheit bedeutet und wie sich Ungleichheit zwischen und innerhalb von Ländern über die letzten Jahrzehnte verändert hat. Der Vortag wendet sich dann den Ungleichheiten in der Wissensproduktion zu und diskutiert, wie bestehende Machtasymmetrien im Wissenschaftssystem durch Open-Access-Initiativen sowohl verstärkt als auch herausgefordert werden können. Im Fokus steht dabei die Frage, wie gerechte Wissenszirkulation im globalen Wissenschaftssystem aussehen kann.
Gabriele Spilker is Professor of „International Politics – Global Inequality“ at the Department of Politics and Public Administration and co-speaker of the Excellence Cluster "The Politics of Inequality". Gabriele Spilker completed her PhD at ETH Zurich as part of the National Center of Competence in Research (NCCR) “Challenges to Democracy” in 2009. Before joining the University of Konstanz, she was a Fritz Thyssen Fellow at the Weatherhead Center of International Affairs at Harvard University (2011-2012), a postdoctoral researcher in the “International Political Economy” group at the Center for Comparative and International Studies (CIS) at ETH Zurich (2012-2013) as well as Assistant/Associate Professor of International Politics (2014-2020) and Professor for Empirical Research Methods at the Department of Political Science and Sociology of the University of Salzburg (2020-2021). Her main research interest concerns the societal-level consequences of climate change, for instance, in terms of migration and protest.
14:15-15:45
Session 1: Diamond Open Access: Perspektiven
Ort: Audimax
Moderation: Daniela Hahn
Die Diamond OA-Abgabe. Ein Vorschlag.
Forschungszentrum Jülich, Deutschland
Zusammenfassung
Die Finanzierung von Diamond OA-Zeitschriften erfolgt im Wesentlichen entweder durch eine Einrichtung oder durch eine Fachgesellschaft, die dies als ihre Aufgabe erachten und deshalb die Verantwortung für die Finanzierung übernehmen. Die Alternative ist ein Crowdfunding wie es z.B. im Rahmen des KOALA-Modells oder bei SciPost erfolgt. Bei Diamond OA-Monographien ist neben der institutionellen Finanzierung auch die Drittmittelfinanzierung von größerer Bedeutung.
In vielen Fällen ist die Finanzierung nicht dauerhaft gesichert, dies gilt besonders für Ansätze, die auf Crowdfunding basieren. Auch aus Sicht der Einrichtungen, die sich am Crowdfunding beteiligen, gibt es vielfältige Kritik an den Verfahren (so z.B. im Workshop 12 „Wie kann gemeinschaftlich organisiertes und finanziertes Diamond Open Access gelingen?“ bei den Open-Access-Tagen 2024). Beispielsweise besteht weder für die Träger von Diamond OA-Angeboten noch für die Bibliotheken eine ähnliche Planbarkeit wie sie bei Subskriptionsausgaben gegeben ist. Hinzu kommt, dass die im Gesamtsystem „Lesen und Publizieren“ eingesetzten Finanzmittel völlig unproportional auf die Geschäftsmodelle „Subskriptionszeitschrift“, „Gold OA Zeitschrift“, „Diamond OA Zeitschrift“ und weitere wie Subscribe2Open verteilt sind. Aktuell läuft die steuernde Wirkung der Finanzströme dem Ziel wissenschaftsgeleiteter, frei zugänglicher Publikationsmöglichkeit diametral entgegen.
Im Vortrag wird der Vorschlag einer „Diamond OA-Abgabe“ auf konsortiale Subskriptions- und Transformationsverträge gemacht: Konsortien sollen sich demnach generell selbst verpflichten, bei den teilnehmenden Einrichtungen einen festgelegten prozentualen Aufschlag auf die individuellen Teilnahmekosten zu erheben und diese Mehreinnahmen an einen deutschlandweiten Pool zur Finanzierung von Diamond OA-Strukturen abzuführen. Das wichtigste Motiv für diesen Vorschlag ist, dass er unter Zuhilfenahme etablierter Strukturen und Finanzierungswege verlässlich kalkulierbare Finanzmittel in substantieller Höhe aufbringt.
Im Vortrag werden rechtliche und steuerrechtliche Fragen ebenso diskutiert wie Ideen zur Governance des Modells und zur Entscheidung über die Mittelverwendung.
Diamond Open Access: Bericht aus der Linguistik
Miriam Butt
Universität Konstanz, Deutschland
Zusammenfassung
In diesem Vortrag wird von Erfahrungen mit der frühen Bereitstellung von Diamond Open Access Formaten in der Linguistik berichtet. Die moderne Linguistik ist eine vergleichsweise junge Disziplin (1950er) mit einer hohen computationellen Affinität, die an allen 6000+ Sprachen der Welt interessiert ist. Dieses erfordert einerseits eine hohe internationale Vernetzung, andererseits auch einen erschwinglichen, praktikablen und weltweit einfachen Zugang zu Publikationen und Datensätzen.
Meine eigenen Open Access Erfahrungen sind durch eine langjährige Kooperation (seit den 1990ern) mit CSLI Publications, dem Publikationsorgan des Center for the Study of Language and Information an der Stanford University geprägt. Die Erfahrungen beinhalten die Herausgabe von insgesamt 9 Büchern und die Publikation von 2 Büchern als (Ko)Autorin, sowie eine nun 30-jährige Herausgabe eines Konferenzproceedings, das schon seit 1996 im Diamond Open Access Format verfügbar ist. 1996-2021 wurde es von CSLI Publications herausgegeben, seit 2021 sind die Proceedings ins KIM (Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum) an der Universität Konstanz umgezogen und werden dort nun weiterentwickelt.
Die Proceedings gesellen sich im KIM zu einigen weiteren linguistischen Open Access Publikationen. Diese Open Access Publikationen beinhalten weitere Proceedings wie auch renommierte Zeitschriften, die sich dezidiert für ein Diamond Open Access Format entschieden haben. Seit neuestem zählt auch die Zeitschrift für Sprachwissenschaft, das Publikationsorgan der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) dazu. Die DGfS ist eine der größten linguistischen Gesellschaften der Welt und ihre Zeitschrift wurde 2024 unter meiner Federführung von Mouton de Gruyter herausgelöst, um nun als Diamond Open Access Zeitschrift verfügbar zu sein.
Der Vortrag wird meine Erfahrungen im linguistischen Publikationswesen seit 1994 beleuchten, mit Fokus auf die frühen Open Access Bestrebungen der 1990er und wie sie sich in den letzten 30 Jahren in Anbetracht wandelnder Technologien und Publikationslandschaften und den neuen infrastrukturellen Entwicklungen in Universitätsbibliotheken entwickelt und bewährt haben.
Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA): Zum Aufbau eines deutschen Diamond Capacity Centres
Thomas Stäcker1, Christina Riesenweber2, Michael Kaiser3
1ULB Darmstadt, Deutschland; 2HU Berlin, Deutschland; 3Max Weber Stiftung Bonn, Deutschland
Zusammenfassung
Im Rahmen eines zunächst dreijährigen DFG-Projekts baut die Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA) mit 15 Partnereinrichtungen und der AG Universitätsverlage das deutsche Diamond Capacity Centre auf. In diesem Vortrag stellen wir das Vorhaben vor und eröffnen den Dialog mit der Community zu Bedarfen und Anforderungen. Es geht darum, die Herausforderungen des Feldes darzustellen,in die aktuellen Entwicklungen des Publikationsmarktes einzubetten und Wege aufzuzeigen, wie dem Publizieren im Diamond Open Access zum Durchbruch verholfen werden kann.
Das Publizieren im Diamond Open Access wird zunehmend als wichtige Ergänzung oder sogar Alternative zu kommerziellen Open-Access-Modellen bewertet. Dabei spielen Fragen der Kosten, der Datensouveränität, des Datentrackings oder auch des ungehinderten Zugangs zu maschinenlesbaren Publikationsformaten („KI ready“ ), eine wichtige Rolle. Diamond Open Access richtet sich gegen die ausufernde Kommerzialisierung des Publikationsmarktes und will die Verantwortung für das Publizieren in die Hände der Wissenschaft bzw. Wissenschaftsinfrastrukturen legen. Herausforderungen der wissenschaftseigenen und -gesteuerten OA-Publikation sind neben tragfähigen Geschäfts- bzw. Betriebsmodellen vor allem die in den Fächern bestehenden Reputationsregimes mit den dazugehörigen Metriken zur Forschungsbewertung und die heterogenen „Communities of Practice“.
Als Teil des europäischen Netzwerkes und in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern, die vor allem über den European Diamond Capacity Hub (EDCH) vermittelt werden, will SeDOA dem Diamond-Konzept zum Durchbruch verhelfen und funktionale Infrastrukturen und Netzwerke in Deutschland schaffen und stärken. Konkrete, im Beitrag darzustellenden Ziele sind, die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Diamond-Open-Access-Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Optimierung von dezentralen Dienstleistungen, Bereitstellung zentraler Informationen sowie Innovationen zu steigern. Die Partner werden die Servicestelle als einen Single Point of Contact mit einer effizienten Kommunikationsinfrastruktur aufbauen, die alle Stakeholder (Community of Practice) einbezieht. Das Diamond-Konzept soll beworben, vorhandene Publikationsinfrastrukturen besser sichtbar gemacht und optimiert, sowie eigene ergänzende und innovative Angebote entwickelt werden.
Workshop 1: Änderungswünsche und Ideen für DSpace
Ort: C424
Pascal-Nicolas Becker1, Eike Martin Löhden2, Yannick Paulsen1
1The Library Code GmbH; 2Philipps-Universität Marburg
Zusammenfassung
Wir wollen in diesem Workshop abseits bestehender Gesprächskreise der DSpace-Community gezielt mit deutschsprachigen Repositorienmanager:innen ins Gespräch kommen, um insbesondere Ideen von Personen zu erfassen, die keine Entwickler:innen sind. Entwickler:innen sind oft vertraut mit dem Github-Ticket-Management von DSpace, aber Personen, die abseits der Technik für Repositorien zuständig sind, bieten hier ebenfalls eine sehr wertvolle Perspektive. Zusammen soll herausgearbeitet werden, welche Probleme in DSpace noch nicht erfasst wurden, welche Bedürfnisse, Änderungswünsche und Ideen es für neue Funktionen mit DSpace gibt.
Nach einer kurzen thematischen Einleitung und Erläuterung des Vorgehens beginnt eine allgemeine selbstständige Brainstormingphase. Danach wird in der großen Runde ein Clustern der Punkte vorgenommen. Vor der inhaltlichen und technischen Besprechung findet eine Gewichtung der Anliegen statt, indem alle Teilnehmenden Punkte auf den Zetteln verteilen. Die Ideen und Wünsche mit den meisten Punkten werden prioritär besprochen und technisch eingeordnet. Den Abschluss des Workshops bildet ein gemeinsamer Blick in das GitHub-Ticket-Management von DSpace. Wie kann dort recherchiert werden, ob ein Problem oder eine Idee bereits erfasst sind? Wie können eigene Ideen und Probleme festgehalten und mit der Community geteilt werden?
Wichtig ist uns, zu vermitteln, dass es keinen Anspruch gibt, dass Probleme gelöst und Ideen umgesetzt werden. Die DSpace-Community kommuniziert über Github-Tickets. Sie bleibt allerdings eine Community von Freiwilligen.
Workshop 2: Wissenschaftsblogs als institutionelle Diamond Open Access Plattform - Herausforderungen und Chancen
Ort: C425
Catharina Ochsner1, Björn Gebert2, Melanie Seltmann1, Ulrike Wuttke3, Heinz Pampel1
1Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland; 2Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen; 3Fachhochschule Potsdam (SeDOA)
Zusammenfassung
Wissenschaftsblogs ermöglichen einen schnellen Wissensaustausch und fördern die interne und externe Wissenschaftskommunikation im Sinne von Open Access. Allerdings sind Wissenschaftsblogs noch nicht flächendeckend in Informationsinfrastrukturen wie Bibliotheken integriert. Wissenschaftsblogs können für wissenschaftliche Bibliotheken sowohl ein Objekt im Bestand als auch ein Werkzeug der Wissenschaftskommunikation sein. Als Objekt im Bestand dienen Blogs als zeitgeschichtliche Quellen, die langfristig bewahrt und zugänglich gemacht werden müssen. Die Auffindbarkeit und Nachnutzung von Wissenschaftsblogs kann durch ihre Integration in Bibliothekskataloge und Forschungsdatenbanken ermöglicht werden. Gleichzeitig sind Blogs auch ein Werkzeug der Wissenschaftskommunikation. Bibliotheken können durch Blogartikel zur Vermittlung von Informationskompetenz beitragen. Blogs können Forschungsprojekte begleiten, als Plattform für Bibliotheksmarketing genutzt werden und als Tool für die Interaktion mit der wissenschaftlichen Community genutzt werden.
Unter der Leitfrage “Wie können Wissenschaftsblogs als integraler Bestandteil der Open-Access-Landschaft institutionell verankert werden?” untersuchen die Teilnehmer:innen des Workshops Chancen und Herausforderungen der institutionellen Anbindung von Wissenschaftsblogs. Ziel des Workshops ist es, das Verständnis der Rolle von Blogs als nachhaltige Open-Access-Infrastrukturen herauszuarbeiten, institutionelle Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen für die institutionelle Integration wissenschaftlicher Blogs zu erarbeiten, um Wissenschaftsblogs im Sinne von Open Access nachhaltig zu fördern. Im Rahmen der 1-2-4-All Methode werden zunächst Leitfragen gestellt, zu denen die Teilnehmer:innen für eine Minute allein Lösungen entwickeln können. Anschließend werden diese Ideen in Zweiergruppen für zwei Minuten weiterentwickelt. Daraufhin schließen sich jeweils zwei Paare zu einer Vierergruppe zusammen und verfeinern ihre Ansätze in einer vierminütigen Diskussion. Abschließend werden die erarbeiteten Ideen in der Gruppe zusammengetragen und diskutiert. Die im Workshop besprochenen Inhalte werden in einem Etherpad dokumentiert. Die Ergebnisse des Workshops werden von den Organisator:innen in einem Blogpost aufbereitet und veröffentlicht. Der Workshop richtet sich an bloggende Wissenschaftler:innen, Bibliothekar:innen sowie Expert:innen aus Informationsinfrastruktureinrichtungen und dem Publikationswesen, die digitale Wissenschaftskommunikation ermöglichen und betreiben. Die maximale Teilnehmer:innenzahl beträgt 30 Personen.
Workshop 3: Dauerbrenner Informationsbudget - bin ich schon drin? Ein praxisbasierter Austausch
Ort: C358
Anke Rautenberg, Susanne Bohner
Universität Konstanz, Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM), Deutschland
Zusammenfassung
Auf dem Weg zum Informationsbudget wurden inzwischen viele praktische Erfahrungen gesammelt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die jeweils bestmögliche Lösung bereits gefunden und auch umgesetzt ist. In diesem Workshop sollen bei einem Erfahrungsaustausch die existierenden individuellen Lösungen zum OA-Kostenmonitoring zusammengetragen werden.
Ein besonderer Fokus soll auf den Daten liegen, die für das Informationsbudget zusammengetragen werden müssen. Um welche Daten handelt es sich? Gibt es sie bereits? Wo liegen sie? Wie kommt man dran? Und wenn es sie noch nicht gibt: wie können sie erzeugt werden?
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die (einrichtungsweiten) Abläufe. Was wurde bisher angepasst und was nicht? Welche Veränderungen wurden auf dem Weg zum Informationsbudget gut angenommen? Was ließ sich bisher nicht umsetzen (und warum nicht)? Was war besonders erfolgreich? Welche Veränderungswünsche werden fallengelassen (und warum)? Welche nächsten Schwerpunkte sollen gesetzt werden?
In diesem Workshop sollen ebenso realistische wie visionäre Lösungen erarbeitet und die erforderlichen Schritte konkretisiert werden.
Der Einstieg ins Thema erfolgt über eine kurze Schilderung der Abläufe im KIM Konstanz. Daran anschließend sind zwei bis drei Teilnehmende aufgerufen, einen Überblick über die Situation in ihren Häusern beizusteuern. Während der Schilderungen werden die Themen und Probleme zusammengetragen, die dann im Rahmen eines Worldcafés diskutiert werden sollen. Die in den Diskussionen bearbeiteten Themen werden in einem Abschlussgespräch dargestellt.
Workshop 4: Equity check: assessing scholarly communication models on the axis of equity
Ort: C423
Agata Morka, Mirela Volaj
PLOS, Deutschland
Zusammenfassung
As Open Access continues to reshape the landscape of scholarly publishing, the scholarly community is facing a brutal reality check. New inequities have emerged challenging the movement’s original goal of universal and equitable access to knowledge, shaping a system, where access and participation remain restricted for many. Institutions, library consortia, funders and publishers play a crucial role in shaping the future of Open Access—but how equitable are the models they support?This workshop directly addresses these challenges by providing an equity check: a structured, interactive space for participants to unpack different dimensions of equity in scholarly communications. Using the How Equitable Is It? framework as a guiding tool, participants will examine key dimensions of equity, from access to pricing transparency and open research practices to re-use rights and what they mean for different actors in the ecosystem.
The workshop will follow the Sandwich method, beginning with a warm-up brainstorming, where participants generate key terms defining an equitable publishing ecosystem. A brief presentation of the framework will set the stage for small-group discussions, where participants will focus on three criteria of their choice from the framework. Participants will be engaged in a role-play exercise, representing one of the actors: funders, librarians, institutional leaders and publishers. Each group will analyze challenges within their chosen equity criteria, and reflect on their institutional roles in fostering a more equitable ecosystem. Findings will then be shared in a group synthesis, where participants will identify gaps in the framework, propose refinements, and outline concrete actions to promote equity in their funding and investment strategies.
The workshop is primarily targeted for institutions, libraries, and funders. By the end of this session, participants will leave with deeper insights into inequities in scholarly communications models and a clearer vision of how they can drive meaningful change within their organizations.
15:45-16:15
Kaffeepause
Ort: Foyer der Universität Konstanz
16:15-17:45
Session 2: Aktuelle Rechtsfragen
Ort: Audimax
Moderation: Andreas Ferus
Diamond Open Access in Deutschland: Von rechtlichen Fragen zu gemeinschaftlicher Gestaltung
Evin Dalkilic1, Lena Marie Henkes2, Katherina Holscher Blackman2
1Verfassungsblog; 2Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
Zusammenfassung
Diamond Open Access verbreitet sich, doch zentrale Herausforderungen wie eine langfristige und projektunabhängige Finanzierung sowie die Anerkennung als qualitativ hochwertige Alternative zu kommerziellen Verlagen sind nach wie vor aktuell. Um bestehende Ungleichheiten im Publikationswesen nachhaltig zu überwinden, muss Diamond Open Access über das gebührenfreie Publizieren für Leser:innen und Autor:innen hinausgehen – mit Zusammenarbeit auf Augenhöhe und fairen Arbeitsbedingungen. Doch wie lässt sich Diamond Open Access wirklich gemeinschaftlich und fair gestalten?
Dieser Frage widmet sich das BMBF-geförderte Projekt ELADOAH (Erwerbungslogik als Diamond-Open-Access-Hindernis), das nun seine Projektergebnisse im Rahmen des Vortrags erstmals vorstellt. Im Fokus stehen zwei Aspekte:
- Inwieweit steht das öffentliche Haushaltsrecht der Finanzierung von Diamond-Open-Access-Publikationen tatsächlich im Weg und wie lässt sich dieses Hindernis überwinden? Um dauerhaft tragfähige Finanzierungsmodelle aufzubauen, muss vor allem auch Rechtssicherheit darüber bestehen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Finanzierung von Diamond-Open-Access-Publikationen mit öffentlichen Mitteln möglich ist. Im Mittelpunkt steht die Bewertung der Frage im Hinblick auf den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, insbesondere für Hochschulbibliotheken. Wir präsentieren die Ergebnisse der rechtswissenschaftlichen Recherche zu diesen Fragen.
- Wie kann ein Blueprint zur Organisation und Finanzierung von Diamond Open Access in Deutschland aussehen? Wir verstehen gemeinwirtschaftliches Diamond Open Access als kollaboratives Vorhaben verschiedener Akteursgruppen, das die Publikation wissenschaftlicher Inhalte unter fairen Bedingungen ermöglicht und so einen freien und inklusiven Zugang zu Wissen gewährleistet. Literatur- und Interviewstudie zeigen, dass wissenschaftliches Publizieren dabei als ganzheitliches Modell mit verlässlicher Finanzierung, belastbarer Governance, Qualitätssicherung und strukturierter Community-Arbeit betrachtet werden muss. Auf dieser Basis bietet unser Blueprint Anschlussfähigkeit für verschiedene Beteiligte, wie Diamond-Open-Access-Publikationen und finanzierende Einrichtungen.
Der Vortrag richtet sich an Open-Access-Professionals aus Bibliotheken, Verlagen, Zeitschriften, Fachvertretungen und Open-Access-Initiativen. Wir wollen konkrete Impulse für die zukünftige Gestaltung von Diamond Open Access geben und einen Vorschlag für einen gemeinschaftlich getragenen, fairen und inklusiven Ansatz in Deutschland vorstellen.
Autorenrechte, Verwertungsgesellschaften und Open Access – ein Widerspruch in sich?
1Helmholtz-Gemeinschaft, Helmholtz Open Science Office; 2Technische Universität Berlin, Universitätsbibliothek
Zusammenfassung
Rechtliche Fragen beim wissenschaftlichen Publizieren sind kein neues Phänomen und für die Open-Access-Community Alltag, hat doch gerade Open Access viele Rechtsfragen neu gestellt oder neue Rechtsfragen aufgeworfen (bspw. Creative-Commons-Lizenzen). Fragen im Schnittfeld von Open Access und Verwertungsrechten fristeten dabei allerdings ein Nischendasein. In der Publikationsberatung vorkommend, jedoch lange unbeantwortet und daher mit Unsicherheiten seitens der Autor:innen verbunden, war die Frage nach der Kompatibilität von Open-Access-Publikationen mit einem Wahrnehmungsvertrag bei der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort). Zur Klärung dieser Frage wurde in Zusammenarbeit mit iRights.info und unter Rückkoppelung mit der VG Wort eine Handreichung und ein Begleitartikel veröffentlicht. Das priorisierte Ziel hierbei war die Darstellung und Aufklärung des Sachverhalts sowie die Beantwortung zentraler Fragen zur Unterstützung der Publikationsberatung und der Autor:innen (unter Wahrung ihrer Eigenverantwortlichkeit hinsichtlich der Entscheidungen).
Neben den rein formalen Aspekten spielen bei der Wahrnehmung von Verwertungsrechten weitere Fragestellungen mit teils publikationsethischen Implikationen eine wichtige Rolle. So geht bspw. mit der bloßen Möglichkeit zur Teilnahme am Ausschüttungsverfahren nicht automatisch die Pflicht einher, diese auch wahrzunehmen. Weiterhin werden wissenschaftliche Publikationen derzeit ebenso behandelt wie belletristische Sprachwerke. Um hier einen sinnvollen Weg zu finden, der verschiedenen Publikationsarten hinreichend gerecht wird, bedarf es einer grundlegenden Reform des Verwertungsgesellschaftengesetzes (VGG) und der Praxis der Verwertungsgesellschaften selbst. Eine simple, erste Annäherung an diese Problematik wäre die detaillierte Berücksichtigung von Jedermannlizenzen im Wahrnehmungsvertrag. Die Partizipation an der kollektiven Wahrnehmung von Vergütungsansprüchen sollte zweifelsfrei auch in Zukunft Individualentscheidung einer jeden forschenden Person bleiben. Die Aufklärung über die Zusammenhänge sowie das Anstoßen möglicher Reformationsprozesse kann jedoch effektiv durch die Open-Access-Community vorangetrieben und begleitet werden.
Der Vortrag ordnet das aktuell bestehende Spannungsfeld zwischen Open Access und der kollektiven Wahrnehmung von Autorenrechten in die neuesten Entwicklungen des wissenschaftsgeleiteten Publizierens und der deutschsprachigen Open-Access-Landschaft ein und schlägt konkrete Reformierungsoptionen vor.
Rights Retention Strategy – Soll meine Organisation ihre Autor:innen damit unterstützen?
Christoph Bruch, Marc Lange
Helmholtz-Gemeinschaft, Helmholtz Open Science Office
Zusammenfassung
Im Vortrag werden Potenziale sowie Herausforderungen von Rights Retention Strategies diskutiert. Dazu wird erläutert, was Rights Retention Strategies sind und was Wissenschaftsorganisationen bei einer Prüfung dieses Instrumentes beachten sollten. Ein zentraler Punkt wird die Fokussierung auf die Interessenlage der Autor:innen sein.
Autor:innen wissenschaftlicher Veröffentlichungen werden regelmäßig mit der Forderung von Verlagen, alle Nutzungsrechte an ihrem Werk ausschließlich zu gewähren, konfrontiert. Typische Systeme zur Einreichung von Zeitschriftenartikeln geben den Autor:innen keine Möglichkeit zur Auswahl zwischen einfacher und ausschließlicher Gewährung von Nutzungsrechten. Dass solch ein Angebot realisierbar ist, zeigen Verlage beim Open-Access-Publizieren. Hier können Autor:innen oft zwischen verschiedenen CC-Lizenzen wählen.
Wissenschaftsorganisationen empfahlen Autor:innen zunächst, Publikationsverträge mithilfe sogenannter Author Addenda in ihrem Sinne zu ändern. Die Realisierung dieser Empfehlung ist allerdings umständlich und zeitaufwendig und sie lässt die Autor:innen gegenüber den mächtigeren Verlagen weitgehend allein.
Diese Situation führte im Jahr 2013 in Deutschland und danach in weiteren Staaten zum Beschlusses von Zweitveröffentlichungsrechten. Der deutsche Gesetzgeber verdient Lob für diese Pioniertat. Die Ausgestaltung dieses Rechtes in Deutschland (§ 38 Abs. 4 UrhG) ist jedoch so restriktiv, dass sein praktischer Nutzen eingeschränkt ist. Es gilt bspw. ausschließlich für Zeitschriftenartikel, was es in Disziplinen mit einem Schwerpunkt auf Buchpublikationen weitgehend nutzlos macht. Weitere Bedingungen verhindern in der Praxis auch bei Zeitschriftenpublikationen oftmals die Ausübung des Rechtes.
Der Begriff Rights Retention Strategy bezeichnet ein koordiniertes Handeln, entweder einer oder einer Gruppe von Wissenschaftsorganisationen, die bei der Beschränkung der Gewährung von Nutzungsrechten an Verlage gemeinsam mit ihren Autor:innen vorgehen. Mittlerweile wird von einer wachsenden Anzahl von Wissenschaftsorganisationen die Implementierung von Rights Retention Strategies in Betracht gezogen oder international schon implementiert. Die Konjunktur dieses Ansatzes resultiert auch aus Erfahrungen mit Publish-and-Read-Verträgen, mit denen weder die Open-Access-Transformation noch das Bewahren der Verwertungsrechte bei den Autor:innen in befriedigendem Umfang realisiert werden konnten.
Session 3: Identifizieren und Kennzeichnen
Ort: A701
Moderation: Olaf Siegert
Diamond-OA in der EZB: Verborgene Schätze sichtbar machen
Colin Sippl1, Silke Weisheit1, Gernot Deinzer1, Bianca Schweighofer1, Cornelia Lang1, Julia Bartlewski2, Christoph Broschinski2, Dirk Pieper2, Lisa-Marie Stein3, Alexander Wagner3
1Universität Regensburg, Deutschland; 2Universität Bielefeld, Deutschland; 3Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Deutschland
Zusammenfassung
Diamond-Open-Access-(OA)-Zeitschriften bieten freien Lesezugang, erheben keine Publikationsgebühren und sind nicht-kommerziell ausgerichtet, um die Bedürfnisse von Forschung und Wissenschaft zu unterstützen. Diese Zeitschriften, die in der Regel in öffentlich-rechtlicher oder akademischer Trägerschaft geführt werden, bleiben jedoch oft für WissenschaftlerInnen und BibliothekarInnen schwer auffindbar. Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB), ein Dienst der Universitätsbibliothek Regensburg, hat es sich im Rahmen des DFG-Projektes openCost zur Aufgabe gemacht, die Sichtbarkeit dieser Diamond-OA-Zeitschriften zu erhöhen und das Bewusstsein für Publikationskosten zu schärfen.
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung und über 660 teilnehmenden Institutionen weltweit ist die EZB eine etablierte Plattform zur kooperativen Verwaltung elektronischer Zeitschriften. In der EZB wurde eine spezielle Kategorie für Diamond-OA-Zeitschriften eingeführt, die mittlerweile über 4.900 Titel umfasst. Die Kennzeichnung dieser Zeitschriften erfolgt kollaborativ und nutzt etablierte Datenquellen wie das DOAJ sowie die aktive Beteiligung der EZB-Community. Bibliotheken können ihre eigenen Diamond-OA-Zeitschriften kennzeichnen, wodurch deren Sichtbarkeit gezielt erhöht wird. In enger Zusammenarbeit mit Projekten wie CRAFT-OA und SeDOA wird die Datenbasis kontinuierlich weiterentwickelt, um die Sichtbarkeit weiter zu fördern.
Im Vortrag werden die Vorgehensweise und die Kooperationen der EZB vorgestellt, die zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Diamond-OA-Zeitschriften beitragen.
Gleiche Bedingungen für Open-Access-Journals schaffen - offene Forschungsinformationen in OJS-Journals
Zeynep Aydin1, Gazi Yücel1, Tom Niers2, Daniel Nüst2, Christian Hauschke1
1Technische Informationsbibliothek (TIB), Deutschland; 2Technische Universität Dresden, Deutschland
Zusammenfassung
In verschiedenen Initiativen und Publikationen der letzten Jahre (San Francisco Declaration on Open Research Assessment, Leiden Manifesto, UNESCO Recommendation on Open Science, Coalition for Advancing Research Assessment) wurde die Bedeutung der Nutzung von offenen Forschungsinformationen und transparenten Algorithmen hervorgehoben. In der Wissenschaft basieren Reputations- und Karrieremechanismen häufig noch immer auf dem ‚Impact‘ von Publikationen – gemessen über mindestens zweifelhafte Metriken in proprietären Zitationsdatenbanken wie Scopus oder Web of Science. Diese Produkte sind intransparent und schließen viele Open-Access-Zeitschriften aus – insbesondere kleinere und unabhängigere Verlage mit innovativen Review- oder Publikationsmodellen. Eine Alternative sind offene Forschungsinformationsinfrastrukturen, die mit der Barcelona Declaration on Open Research Information aktuell großen Aufwind erfahren, wie z.B. Open Journal Systems (OJS) für den Betrieb von Zeitschriften und offene Metadatenaggregatoren wie OpenAIRE, OpenAlex oder Wikidata. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts KOMET wurde OJS um essentielle Funktionen ergänzt, die das Spielfeld ebnen für alle OJS-nutzenden Zeitschriften hinsichtlich der Erfassung und Veröffentlichung sowohl von strukturierten Zitationsinformationen, von persistenten Identifiern (IGSN, ORCID, PIDINST, ROR) als auch von strukturierten raum-zeitlichen Metadaten. Der Vortrag zeigt, wie diese Entwicklungen zur Stärkung offener, fairer Forschungsinfrastrukturen beitragen und welche Herausforderungen dabei noch zu bewältigen sind.
Transform2Open: Strategien und Werkzeuge für die finanzielle und organisatorische Open-Access-Transformation
Lea Maria Ferguson1, Marcel Meistring1, Tobias Höhnow2, Peter Kostädt2, Bernhard Mittermaier3, Heinz Pampel1,4, Margit Schön3, Joshua Shelly2, Mathijs Vleugel1
1Helmholtz-Gemeinschaft, Helmholtz Open Science Office; 2Universitätsbibliothek Potsdam; 3Forschungszentrum Jülich; 4Humboldt-Universität zu Berlin
Zusammenfassung
Das DFG-geförderte Projekt Transform2Open widmet sich der Weiterentwicklung von Budgets, Kriterien, Kompetenzen sowie den damit verbundenen Prozessen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Hinblick auf die finanziellen Dimensionen der Open-Access-Transformation.
Im Rahmen des Projekts Transform2Open wurden verschiedene Aspekte der finanziellen und organisatorischen Umsetzung von Open Access untersucht und weiterentwickelt. Ein wichtiges Ergebnis ist ein Leitfaden für Entscheider:innen an wissenschaftlichen Einrichtungen mit spezifischen und operationalisierbaren Empfehlungen zum Monitoring von Publikationskosten, der Einrichtungen dabei unterstützt, ihre Ausgaben systematisch zu dokumentieren [1]. Passend dazu wurde im Dialog mit der Community ein modulares Referenzmodell für das Informationsbudget erarbeitet. Dieses wird durch Rahmenbedingungen und Empfehlungen, die bei der organisatorischen Umsetzung eines Informationsbudgets unterstützen, sowie eine praxisnahe Umsetzungshilfe [2] ergänzt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Vorarbeiten für einen internationalen Kriterienkatalog [3] für Verträge mit Publikationsdienstleistern - basierend auf den Empfehlungen der Allianz-, um eine bessere internationale Vergleichbarkeit und Standardisierung zu ermöglichen. Zudem wurden Open Access-Workflows analysiert und daraus Handlungsempfehlungen zu deren Optimierung abgeleitet.
Zur Förderung der Transparenz im Publikationsprozess wurde ein Workshop durchgeführt und das Community-Feedback im Rahmen eines Reports dokumentiert [4]; darauffolgend wird bis zum Projektende eine Transparenzinitiative konzipiert. Zudem wurde die Rolle von Open Access in der bibliothekarischen Ausbildung untersucht, woraus eine Kompetenzmatrix für verschiedene Karriere- und Ausbildungsstufen entwickelt wurde.
Die vorgestellten Ergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für die strategische Weiterentwicklung von Open Access-Strukturen und sollen Einrichtungen dabei unterstützen, nachhaltige Lösungen für Publikations- und Finanzierungsfragen zu etablieren.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die erzielten Ergebnisse und zeigt auf, wie diese die Professionals in Bibliotheken und anderen Einrichtungen der Informationsinfrastruktur unterstützen.
[1] doi.org/10.5281/zenodo.14748772 (vsl. verfügbar ab KW 22)
[2] doi.org/10.5281/zenodo.13828013
Workshop 5: Workshop zur Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA): Anforderungen, Erwartungen, Bedarfe
Ort: C424
Christina Riesenweber1, Maxi Kindling2, Michael Kleineberg3, Juliane Finger4, Oliver Krüger5
1Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland; 2Technische Universität Berlin, Deutschland; 3Freie Universität Berlin, Deutschland; 4ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft; 5Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Hamburg Carl von Ossietzky
Zusammenfassung
In diesem Workshop können Angehörige von Einrichtungen, die eigene Diamond-Open-Access-Angebote anbieten oder aufbauen möchten, mehr über die Ziele der Servicestelle Diamond Open Acess (SeDOA) erfahren und ihre eigenen Bedarfe und Kapazitäten zur Mitarbeit reflektieren und diskutieren. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Was brauchen meine Einrichtung und ich von SeDOA? Was können meine Einrichtung und ich zu SeDOA beitragen?
Seit 1.5.2025 ist das DFG-geförderte Projekt SeDOA zum Aufbau eines Diamond Open Access Capacity Centers für Deutschland gestartet. Wir haben uns als Ziel gesetzt, vorhandene Publikationsinfrastrukturen besser sichtbar zu machen, zu ihrer Optimierung beizutragen sowie eigene ergänzende und innovative Angebote zu entwickeln. SeDOA arbeitet mehreren Zielstellungen
- Publikationsservices für Zeitschriften und Bücher
- Community-Services, incl. Beratung und Kompetenzaufbau
- Internationale Vernetzung
- Aufbau einer DOA-Datenbank
- SeDOA Innovation Lab
Weitere Informationen sind unter www.diamond-open-access.de zu finden.
Mit der Methode 1-2-4-viele werden Themen für Gruppendiskussionen an Thementischen priorisiert. Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen werden abschließend im Plenum zusammengetragen.
Was ist die anvisierte Zielgruppe? Vertreter*innen von deutschen Einrichtungen, die Diamond-Open-Access-Publikationsdienstleistungen als infrastrukturelle Services aktiv anbieten oder in Zukunft aufbauen möchten sowie internationale Kolleg*innen in vergleichbaren Projektkontexten.
Was sind die Lernziele für Teilnehmer*innen bzw. welche Ergebnisse wünschen Sie sich? Die Teilnehmenden können ihre Bedarfe an SeDOA als deutsches Diamond Open Access Capacity Center formulieren und diskutieren sowie Anknüpfungspunkte an eigene Aktivitäten konkretisieren.
Alle Teilnehmenden werden sich aktiv einbringen und sollten konkreten Anwendungsszenarien vor Augen haben.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 30 beschränkt. Bitte melden Sie pro Einrichtung nur eine Person an.
Workshop 6: Open-Access-Repositorien erfolgreich gestalten und vernetzen
Ort: C358
Lisa Matthias1, Daniel Beucke2, Heinz Pampel1
1Humboldt-Universität zu Berlin; 2Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Zusammenfassung
Die Open-Access-Transformation verspricht barrierefreien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, doch gleichzeitig kann sie teilweise bestehende strukturelle Ungleichheiten zwischen Forschungseinrichtungen verstärken. Während große Institutionen mit umfassenden Ressourcen, Infrastrukturen und Services ausbauen können, stehen kleinere und mittelgroße Einrichtungen vor erheblichen Herausforderungen, vergleichbare Dienste anzubieten. In diesem Workshop erarbeiten Teilnehmende Wege, wie Repositorien trotz unterschiedlicher Ressourcen effektive Open-Access-Dienste anbieten und damit institutionelle Ungleichheiten in der OA-Infrastrukturlandschaft reduzieren können.
Auf Basis der bisherigen Ergebnisse des Pro OAR DE-Projekts und der Arbeiten der DINI AG E-Pub arbeiten die Teilnehmenden im World Café-Format an konkreten Lösungsansätzen für drei zentrale Herausforderungsbereiche: (1) Wie können Repositorien trotz unterschiedlicher Ressourcenausstattung vergleichbare Dienste anbieten? (2) Wie lässt sich die strategische Bedeutung von Repositorien gegenüber der Leitungsebene überzeugend kommunizieren? (3) Welche Standards sind hilfreich, um auch kleineren Repositorien Sichtbarkeit und Interoperabilität zu ermöglichen?
Der Workshop liefert den Teilnehmenden konkrete Werkzeuge für ihre tägliche Arbeit: ein dreistufiges Servicemodell für unterschiedliche Ressourcenlevel, zielgruppenspezifische Argumentationskarten für die Kommunikation mit Entscheidungsträgern, sowie eine Priorisierungsmatrix für die Implementierung von Standards. Die Materialien werden anschließend allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe: Repository-Manager:innen, Bibliotheksleitungen, Open-Access-Beauftragte und Infrastrukturverantwortliche
Lernziele/Ergebnisse: Die Teilnehmenden erhalten konkrete Werkzeuge und Strategien, um trotz unterschiedlicher institutioneller Rahmenbedingungen effektive Dienste anzubieten, Unterstützung zu gewinnen und Kooperationspotenziale zu identifizieren.
Workshop-Struktur: Der 90-minütige Workshop gliedert sich in: (1) Kurze thematische Einführung und Vorstellung des World Café-Formats (10 Min.), (2) drei partizipative World Café-Runden (60 Min.), und (3) gemeinsame Synthese der Ergebnisse (20 Min.).
Methoden und Tools: Im World Café bleibt an jedem Tisch ein:e Gastgeber:in, während die anderen Teilnehmenden zwischen den Tischen rotieren. Zur Visualisierung und Dokumentation werden große Papierbögen als "Tischdecken" verwendet, auf denen Strukturen (Servicemodell-Raster, Argumentationskarten-Vorlagen, Priorisierungsmatrix) für die gemeinsame Arbeit aufgezeichnet sind. Die Ergebnisse werden dokumentiert und durch die Workshop-Veranstalter anschließend publiziert.
Workshop 7: Hybride Model, reale Probleme: Wer trägt die Kosten? Erfahrungsaustausch zum Umgang mit hybriden Publikationsgebühren
Ort: C425
Universität Konstanz, Deutschland
Zusammenfassung
Hybride Publikationsmodelle stellen Einrichtungen vor komplexe Herausforderungen: Sammelrechnungen, zentrale Kostenübernahme wo vorher dezentral gezahlt wurde, schwierige Budgetplanungen – und mittendrin die Frage, wie Open Access nachhaltig gefördert werden kann. Dieser Workshop bietet Raum für einen offenen Erfahrungsaustausch zum praktischen Umgang mit hybriden Publikationskosten.
Zum Einstieg sind die Teilnehmenden eingeladen, ihre konkreten Herausforderungen und erprobten Lösungsansätze in kurzen Elevator Pitches vorzustellen. Anschließend arbeiten wir mit der Methode Circle of Influence gemeinsam an der Reflexion: Welche Probleme liegen innerhalb unseres Handlungsspielraums? Wo können wir institutionell oder gemeinsam aktiv werden? Ziel ist es, voneinander zu lernen, Ansätze zu bündeln und Impulse für Strategien im Umgang mit hybriden Modellen zu entwickeln.
Workshop 8: Infrastrukturelle Rahmenbedingungen von DOA-Journals
Ort: C423
Achim Oßwald1, Susanne Maier2, Katharina Schulz3, Natascha Schumann4, Eva Bunge5, Jana Rumler6, Andreas Ledl7, Ulrike Verch8, Sibylle Hermann9
1Technische Hochschule Köln; 2Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz; 3Fachhochschule Potsdam; 4hebis Verbundzentrale, Frankfurt; 5Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik, München; 6Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei; 7Universitätsbibliothek Zürich; 8Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg; 9Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg, Konstanz
Zusammenfassung
Die Analyse von Taubert et al. (2024) hat gezeigt, dass bei vielen der kleinen DOA-Zeitschriften in Deutschland eine insgesamt zu geringe strukturelle, insbesondere finanzielle und personelle Ausstattung besteht. Auch Wrzesinski et al. (2024) haben im oa.blog das Thema der bislang unzureichenden Berücksichtigung der Infrastrukturen von DOA-Journals aufgegriffen und erläutert.
Ziel des Workshops ist es mit der Worldcafe-Methode die infrastrukturelle Situation von deutschsprachigen DOA-Journals zu diskutieren und dabei einen Austausch über erfolgreiche Absicherungsstrategien dieser Journals herzustellen sowie Facetten von best practices zu ermitteln.
Zielgruppe sind die Mitarbeitenden von DOA-Journals aus beliebigen Fachdisziplinen. Auf der Grundlage von kurzen, im Vorfeld für die Worldcafe-Gruppen von Mitarbeitenden einzelner DOA-Journals erstellten Statements zu den u.g. Fragen diskutieren diese mit dem Lernziel, wesentliche Aspekte der wünschenswerten finanziellen oder sonstigen strukturellen Absicherung für die redaktionellen Aktivitäten von DOA-Journals formulieren zu können.
Folgende Fragen sollen diskutiert werden:
- Wie trägt die jeweilige infrastrukturelle Anbindung der Zeitschrift an eine Institution/Organisation (z.B. Bibliothek, Verein / Verband, Institut, Hochschule) zur Absicherung des DOA-Status des Journals bei?
- Was sind die wesentlichen Motivationslagen bei den für die jeweilige Zeitschrift aktiven Kolleg*innen und wie versuchen die jeweiligen Journals Kontinuität beim Engagement ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zu gewährleisten?
- Welche Formen der finanziellen Absicherung der Aktivitäten bestehen und welche Gründe könnten zu einer Gefährdung / Beendigung des Zeitschriftenprojektes führen?
Der von o-bib initiierte Workshop lädt alle Interessierten der genannten Zielgruppe zur Mitgestaltung des Workshops ein. Der Workshop ist auf max. 25 Teilnehmende angelegt. Die Ergebnisse des Workshops sollen als Beitrag im oa.blog veröffentlicht werden.
Literatur:
- Taubert, N., Sterzik, L. & Bruns, A. Mapping the German Diamond Open Access Journal Landscape. Minerva 62, 193–227 (2024). doi.org/10.1007/s11024-023-09519-7
- Wrzesinski, M.; Ganz, K.; Finger, J.; Schotten, S.; Steiner, T.: Faires Open Access braucht Redaktionen. Gegen die technokratische Vernachlässigung von Redakteur*innen in der Debatte um Not-for-Profit Open Access, oa.blog, 5.9.2024
open-access.network/blog/faires-open-access-braucht-redaktionen-gegen-die-technokratische-vernachlaessigung-von-redakteurinnen-in-der-debatte-um-not-for-profit-open-access, Stand: 23.02.2024
Workshop 25: Zwischen Publish&Read und Subscribe to Open: Modelle und Herausforderungen des Journal Flippings in Kooperation mit kleinen und mittelständischen Verlagen
Verlag Barbara Budrich, Deutschland
Zusammenfassung
Wie kann die Open-Access-Transformation von Zeitschriften kleiner und mittelständischer Verlage vorangetrieben werden? Während die DEAL-Verträge einen institutionellen Rahmen für die Open-Access-Publikation in Journals der drei großen Verlagskonzerne bilden, fehlt eine vergleichbare Lösung für kleine und mittelständischer Verlage. Als Alternativen gelten Modelle wie Subscribe to Open oder andere Formen des Crowdfundings. Hier stoßen Verlage auf Herausforderungen:
- Bei S2O erwarten Bibliotheken, dass Abo-Gebühren unverändert oder rabattiert weitergeführt werden.
- Vorausgesetzt wird dabei, dass bei einem Rückgang der teilnehmenden Institutionen die Zeitschrift ggf. wieder hinter die Paywall kommt.
- Nicht an der Finanzierung beteiligte Institutionen profitieren – im Hinblick auf Leserechte und Publikationsmöglichkeiten.
Diese Punkte sind aus folgenden Gründen herausfordernd:
- Insbesondere bei Zeitschriften mit niedrigen Abonnementsgebühren reichen institutionelle Abonnements allein nicht aus, um die OA-Transformation zu finanzieren.
- Bei Zeitschriften mit hohem Anteil individueller Abonnent*innen ist mit der OA-Transformation ein Rückgang der Abonnements zu erwarten. Damit muss einerseits die Finanzierung ausschließlich auf Basis der institutionellen S2O-Beiträge gelingen.
- Andererseits können individuelle Abonnements nicht leicht reaktiviert werden, falls die Zeitschrift aufgrund sinkender S2O-Einnahmen wieder hinter eine Paywall gebracht werden müsste.
- Zeitschriftenredaktionen planen häufig mit einem Vorlauf von rund zwei Jahren. Ein kurzfristiges Zurück zu einem Subskriptionsmodell ist aus Sicht der Autor*innen und Redaktionen problematisch, da die Zusage von Artikeln auf Basis der OA-Veröffentlichung erfolgt.
Welche weiteren Modelle sind für Zeitschriften-Flipping denkbar? Auch vor dem Hintergrund, dass kleinere Verlage keine riesigen Journal-Portfolios vorzuweisen haben? Sind andere, mitgliederbasierte Finanzierungsmodelle denkbar? Wie steht es um die Skalierbarkeit erprobter Lösungen? Im Rahmen einer am Fishbowl orientierten, moderierten Diskussionsrunde wollen Vertreter*innen aus Verlagen, Bibliotheken und Förderinstitutionen erprobte bzw. neu konzeptionierte Modelle diskutieren, Herausforderungen darstellen und Erfahrungsberichte teilen. Im ersten Teil erhalten drei bis fünf eingeladene Vertreter*innen von Bibliotheken, FID und anderen kleinen/mittelständischen Verlagen die Möglichkeit, Perspektiven aus ihrer Arbeitspraxis und mögliche Lösungsansätze vorzustellen. Im zweiten Teil wird die Diskussion für die Gruppe geöffnet.
18:30-19:00
Führung durch die Bibliothek der HTWG Konstanz
Erleben Sie die Bibliothek der HTWG Konstanz. Treffpunkt vor dem Haupteingang. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.
19:00
Social Event
Ort: Strandbar HTWG Konstanz, Webersteig 12
"Get Together" für alle Teilnehmende der Open-Access-Tage. Knüpfen Sie neue Kontakte, frischen Sie bestehende auf und das alles im feinen Sand direkt am Ufer des Seerheins.
20:30-21:00
Führung durch die Bibliothek der HTWG Konstanz
Ort: Bibliothek der HTWG Konstanz, Alfred-Wachtel-Str. 8 - Gebäude K
Erleben Sie die Bibliothek der HTWG Konstanz. Treffpunkt vor dem Haupteingang. Die Führung findet im Rahmen des Social Events statt. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.










